Die Michels Kliniken verbinden innovative Therapieansätze mit etablierten und evidenzbasierten Therapien. So entsteht ein Therapieangebot, das sich sinnvoll in den bestehenden Therapiealltag integrieren lässt.
Mit CUREO haben die Michels Kliniken diesen Ansatz standortübergreifend umgesetzt. Nach einer erfolgreichen Pilotphase ist das Virtual-Reality-Therapiesystem seit rund einem Jahr an allen Standorten etabliert und wird unter anderem in der Neurologie, Geriatrie und Orthopädie eingesetzt.

Gerade in der Geriatrie spielt die flexible Einsetzbarkeit von CUREO eine wichtige Rolle. Dr. med. Erik Brückner, Chefarzt der Sachsenklinik Naunhof, berichtet von seinen Erfahrungen in der Therapie mit multimorbiden Patienten.
Dank der Portabilität von CUREO ist die Therapie nicht an einen festen Standort gebunden und kann sogar am Bett des Patienten durchgeführt werden, wodurch sich das System auch bei eingeschränkter Mobilität einsetzen lässt. Dr. Brückner beschreibt diese Patientengruppe als offen für VR-basierte Technologien. Als wichtige Motivationsfaktoren nennt er dabei vor allem den spielerischen Ansatz und die Freude an der Therapie.

Auch in der orthopädischen Rehabilitation wird CUREO überunterschiedliche Altersgruppen hinweg eingesetzt. Dr. med. Christian Gregor, Chefarzt der orthopädischen Abteilung am Michels Ambulanten Therapiezentrum Leipzig, berichtet insbesondere von seinen Erfahrungen mit CUREO bei Patienten nach Wirbelsäulen- und Schulteroperationen.
Die virtuelle Umgebung lenkt die Aufmerksamkeit während des Trainings auf andere Weise. Dabei zeigt sich, dass sich Patienten teilweise an Bewegungsumfänge heranwagen, die ihnen insbesondere kurz nach einer Operation zunächst noch schwerfallen. Gleichzeitig spielt die Motivation eine wichtige Rolle: Patienten kommen gerne wieder und fragen teilweise sogar nachzusätzlichen Therapieeinheiten.

Wie sich diese Motivation ganz konkret anfühlen kann, zeigt die Erfahrung eines Patienten nach einer Schulterverletzung. Er erzählt, dass CUREO ihn bei Bewegungen unterstützt, die für ihn auch im Alltag relevant sind.
Besonders der spielerische Ansatz motiviert ihn. Beim CUREO-Training „Meteor“ verfolgt er ein ganz persönliches Ziel: seinen bisherigen Highscore beim nächsten Training zu übertreffen. Seine Erfahrung zeigt, wie aus einer therapeutischen Übung ein persönlicher Anreiz entstehen kann, ohne dass das eigentliche Trainingsziel in den Hintergrund rückt.

Neben der Patientenerfahrung zählt auch die Perspektive des therapeutischen Teams. Christiane Brendel, leitende Ergotherapeutin bei den Michels Kliniken in Sachsen, zeigt, wie sich CUREO reibungslos in bestehende Abläufe integrieren lässt.
Mit dem CUREO Therapie-Navigator wählt das Team passende Therapieziele aus, greift auf gezielte Therapievorschläge zurück und erstellt daraus individuelle Therapiepläne. Nach den Erfahrungen des Teams erleichtert dies die Vorbereitung der Therapie und kann die Vorbereitungszeit spürbar verkürzen.

Die Erfahrungen bei den Michels Kliniken zeigen, wie vielseitig sich CUREO in der Rehabilitation einsetzen lässt. Dabei stehen nicht nur unterschiedliche Fachbereiche und Patientengruppen im Mittelpunkt, sondern auch die Menschen, die täglich mit dem System arbeiten und trainieren.
Die in diesem Beitrag dargestellten Informationen basieren auf aktuellenwissenschaftlichen Untersuchungen und Erfahrungswerten aus der Anwendung desCUREO-Systems im Rahmen ärztlich verordneter Rehabilitationsmaßnahmen. Eineindividuelle Therapie, deren Erfolg und Wirkung, kann nicht garantiert werden.Dieser Beitrag ersetzt keine persönliche Beratung durch medizinisches undtherapeutisches Fachpersonal.